Zwischen dem 16.03.2011 und 19.03.2011 hält der „Zug der Erinnerung“ in Grevenbroich und Neuss. Mehr Info’s

Der AK-Geschichte nimmt dies zum Anlass, den Begriff des „Gedenken“ einmal näher zu beleuchten:

War der Umgang mit der Erinnerung an die Shoa in Deutschland früher vor allem Verdrängung und Abwehr der Schuld, begann sich dies vor mehr als einem Jahrzehnt zu verändern. Als Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar vor 15 Jahren als „Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus“ zum nationalen Gedenktag erhob, ist nicht nur der Tag, sondern immer mehr auch die Thematisierung deutscher Verbrechen während des Nationalsozialismus und der Shoa fester Bestandteil deutscher Erinnerungskultur geworden. Was bedeutet das für ein Gedenken, das nicht die Affirmation der herrschenden Verhältnisse betreiben möchte und welche Rolle spielen der Nationalsozialismus und die Shoa, sowie das Erinnern an sie, für eine kritische Theorie der Gesellschaft? Vor dem Hintergrund dieser Fragen soll ein materialistisches Gedenken skizziert werden, das nicht ein Angebot im Supermarkt der Erinnerungskulturen ist, sondern sozialistische Kritik.

Referent: Phillip Schweizer (Die Falken Erfurt – Sozialistische Jugend)
www.falken-erfurt.de

15.03.2011
19:00 Uhr
Salzstr. 55 (Haus International)
41460 Neuss

Flyer

Wie bei allen Veranstaltungen gilt auch hier:

Mitglieder und AnhängerInnen rechtspopulistischer bzw. extrem rechter Parteien und Organisationen wie NPD, „pro NRW“, Rep oder der „Freien Kameradschaften“ haben keinen Zutritt zu der Veranstaltung. Die VeranstalterInnen behalten sich vor von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

Veranstalter: AK Geschichte

Advertisements